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7:30  Aufstehen, Frühstück
Danach die übliche Morgenwühlerei mit dem Gepäck.
Es wird wieder ein schöner, sonniger Tag.

Gottesdienst10:00 Treffen mit Dilli. Wir fahren in den Gottesdienst der Kirche in Goldhunga.
Der Gottesdienst geht bis 13:00 Uhr.

13:30-14:15 kleines Restaurant, es gibt Momo.
Danach gehen Dilli und ich ins Hotel und sprechen über mögliche Projekte. Das größte Anliegen, welches er hat, ist „Land“. Er könnte viel mehr CDCs beginnen, wenn er das Problem der Räumlichkeiten lösen könnte. Um bauen zu können benötigt er Grundstücke. Und die sind nicht billig in Kathmandu. Mögliche Orte sind Ithari, Hatara, und Peltimari.

 KathmanduAußerdem werden W&W Teams kommen. Die benötigen Unterkunft. Weil die Kirche aber keine Unterkunft bieten kann, muss auf Hotels zurückgegriffen werden, was natürlich auch teuer ist.

~ 16:00 So gegen 16 Uhr trinken wir einen Kaffee in der Hotellobby und dann laufen wir durch die Innenstadt von Kathmandu. Wieder bin ich sehr beeindruckt von der Geschichte der Stadt und ihren Bauten. Wir laufen vorbei an einen Königspalast von einem der drei traditionellen Könige.

Absolut scharf finde ich, dass es hier eine richtige „Göttin“ gibt – „Reinkarnation live“. Wir gehen in ein schönes traditionelles Haus (voller Schnitzereien) in den Innenhof. Es heißt, wenn wir noch ein paar Minuten warten kommt die „Göttin“ kurz ans Fenster. Es ist gerade die richtige Zeit, wenn Göttinnen ans Fenster kommen. Aber: Fotografieren verboten! Und tatsächlich, plötzlich erscheint oben am Fenster ein ca. 10 Jahre altes Mädchen, entsprechend schön gekleidet und stark geschminkt.

DSC05929 Kathmadu, Haus der Göttin

Boah, denke ich, wann hat man schon mal die Chance eine richtige Göttin zu sehen! Sie blieb vielleicht 20 Sekunden. Ich frage mich, ob junge Göttinnen auch mit Puppen spielen?   

Eindrücke aus Kathmandu:

 kathmandu.jpg

DSC05864 Eindrücke aus Kathmandu

DSC05875  Election Campain

DSC05943 Souvenirs

 Später nehmen wir uns ein Taxi und fahren zu Dillis Wohnung, die ganz im Süden von Kathmandu liegt. Dort treffe ich Dillis Frau Bampha. Sie ist Krankenschwester von Beruf. Mit diesem Beruf ließe sich hier in diesem Land sicher auch einen guter Beitrag in einem CDC leisten denke ich.
Es wird ein tolles nepalesisches Essen serviert. Außerdem treffe ich Bina, die mit uns isst. Sie ist eine junge Frau, die für eine NGO arbeitet, die wiederum andere NGOs vernetzt. Was für eine Chance! Genau das benötigen wir jetzt als NCM.

~ 20:00  Zurück im Hotel. Ich sortiere Bilder und schreibe Tagebuch. Gegen 3 Uhr mache ich das Licht aus. In 2,5 Stunden geht’s weiter zum Flughafen.

Fotos des vierten Tages

Fotos aus Hetauda und von der Fahrt nach Kathmandu: Galerie vierter Tag, 21.03.2008

Dritter Tag Nepal

Morgens8:30  Breakfast
Wir treffen Pastor Bichnulama.

10:00  Danach gehen wir zur Basamadi-Church. Diese Kirche hat 30 Mitglieder und ein CDC. Hier arbeitet eine Pastorin: Maya Kadel.
Außerdem ist es eine Hauskirche. Mrs. Bhawana Bhandari und Mr. John (Rahn Gholan) stellen ihr Haus zur Verfügung. Sie machen hier eine sehr aufopferungsvolle Arbeit. Es ist beispielhaft und beeindruckt mich sehr.
Überhaupt erinnert mich die gesamte Arbeit der Kirche in Nepal sehr an die Apostelgeschichte. Es gibt hier noch keine für mich erkennbare „Kirchenkruste“. Alle Mitarbeiter tun eine aufopferungsvolle Arbeit mit großer Liebe und Engagement.

DSC05360 CDC in Basamadi

DSC05356 Unser CDC Team in Basamadi bei Hetauda

10:30  Weiter geht’s nach Chaugada. Dort befindet sich die erste Kirche d.N. in dieser Gegend. Deshalb ist es auch die am besten organisierte. Sie hat 60 Mitglieder und Herr Bishnulama ist der Pastor. Hier befindet sich ebenfalls ein CDC mit 75 Kindern. Sie erhalten Hausaufgabenhilfe, Zusatzunterricht und Mütter bekommen Schulungen über gesunde Ernährung.

11:30-12:30 Restaurant „New Lokpriya“ – ich kann ein paar schöne Bilder dort machen.

DSC05429 Restaurant New Lokpriya

DSC05420 ohne Worte

DSC05417 Ein Blick in die Kueche, wo das gute Essen entsteht

Danach Rückfahrt nach Kathmandu über die Strasse von Hetauda nach Kathmandu (durch die Berge). Es war eine sehr schöne, aber auch anstrengende Fahrt. Die Straße war in teilweise ziemlich schlechtem Zustand, so dass es uns ganz schön durchgeschüttelte. Aber wir wurden belohnt mit atemberaubenden Landschaften.

DSC05582 von Hetauda nach Kathmandu

DSC05471 ohne Worte

DSC05689 von Hetauda nach Kathmandu

DSC05716 von Hetauda nach Kathmandu

~ 17:30  Ankunft im Hotel „Ambassador“, Kathmandu.
 Kurz bevor Dilli und ich uns verabschieden, erfahre ich noch, dass ich morgen predige. O.k., denke ich. Also muss ich jetzt noch ein paar „Hausaufgaben“ machen.
 Um die Predigt auszudrucken, ging ich zur Rezeption. Die wollten mir auch gerne helfen, allerdings scheint der Drucker keinen Kontakt zum Computer zu bekommen. Spätestens jetzt weiß ich, wozu ich ein USB Kabel eingesteckt habe. Mit meinem Kabel gelingt der Ausdruck.

Danach Bilder sortieren, Notizen schreiben, 1:30 Licht aus.

DSC05743 von Hetauda nach Kathmandu

Fotos des dritten Tages

Eine Galerie der Fotos meines dritten Tages in Nepal: Galerie dritter Tag, 20.03.2008

Fotogalerie02

7:00 Breakfast
Verabredet mit Dilli um 7:15. Er kommt um 7:45. Geplanter Take off: 8:30. Tatsächlicher take Off: 8:45.  Alle haben die Ruhe weg, nur ich bin zappelig. Entscheidung: Ich werde mich ab sofort an die Nepal Zeit anpassen.

An der Rezeption stelle ich plötzlich fest, dass mein Pass nicht in meiner Tasche ist. Ich überlege. Er müsste noch in der Standard Bank sein, wo ich gestern Geld gewechselt habe. Als ich mit der Frau an der Rezeption spreche, holt sie den Pass aus einer Schublade. Jemand aus der Bank hat ihn ins Hotel gebracht. Puh, Erleichterung! Das war zunächst einmal ein ziemlicher Schrecken so früh am Morgen.

Flug BiratnagarHeute fliegen wir nach Biratnagar in Osten Nepals. Von dort fahren wir mit dem Taxi zum CDC in Peltimari.

9:30 Landung.
Es ist viel wärmer hier. Die Vegetation ist fast afrikanisch. Die Gegend sieht aber eher wie in Bangladesch aus, nur dass die Felder nicht unter Wasser stehen. Aber das Land ist sehr schön grün.Fahart nach Peltimari

 Unser Taxi ist voller Moskitos, die nun alle durcheinander wirbeln, durch den Wind der durch die offenen Fenster kommt. Vermutlich hat der Fahrer im Auto geschlafen und dabei die Fenster offen gelassen.

 Der Flug  war sehr ruhig. Leider konnte man keine Berge sehen, geschweige denn den Mt. Everest, da die Atmosphäre voller  Dunst war.

 Es gibt zwei Kirchen in Biratnagar, aber jetzt fahren wir zunächst durch Itahari, eine schnell wachsene Stadt. Es gibt einige im Anfang befindliche CDCs dort und eine Kirche.

Auf dem Wege nach Peltimari kommen wir durch Urlabari. Dort sehe ich an der Straße ein großes Flüchtlingslager und bin überrascht, da ich in Nepal von keinen Kriegswirren weiß. Tatsächlich sind dies Menschen aus Buthan. Als es dort vor Jahren  kriegerische Auseinandersetzungen gab, flohen die Menschen nach Nepal. Danach sind sie hier geblieben. Es leben ca. 120.000 Buthanesen in Nepal.

CDC Center in Peltmari11.30  Wir kommen an der staatlichen Schule von Peltimari an. Wir haben in Peltimari keine eigenen Schulräume, dürfen aber Räume aus der erwähnten Schule mitbenutzen für unsere CDC Arbeit. Wir arbeiten dort mit ca 75 Kindern.

Wir treffen den Pastor von Peltimari: Abraham Rai.

Mein allgemeiner Eindruck von Nepal bis jetzt: Es ist ein sehr friedliches, freundliches und sanftmütiges Land / Volk.

Kinder in PeltimariDie Farben der Kleider, die Speisen, die Landschaft, die nepalesische Musik (jedenfalls die, welche noch nicht vom westlichen Einfluss verdorben ist), der Klang der Sprache – alles scheint mir sehr sanft zu sein.

Wir sprechen fast 1,5 Stunden mit dem NCM Team in Peltimari. Sie zeigen mir den kleinen Raum, in dem sie die Mitarbeiter schulen.

DSC05036 Diskussion mit CDC Team in Peltimari

DSC05033 Dilli diskutiert mit dem CDC Team

~ 13:00 Wir fahren wieder.
 Gegen 14:00 sind wir wieder in Itahari und gehen zu einer Familie, die man als tragende Säulen der Kirche d.N. dort bezeichen kann. Name Aruna Rai.: Der Familievater arbeitet in Afghanistan bei der UN. Außerdem ist er NMI District Präsident und Mitglied des DPA. Es gibt in Itahari noch keinen eigenständigen Kirchenraum. Deshalb hat die Familie auf dem eigenen Grundstück einen ca 60 m² großen Raum zur Verfügung gestellt.
  
Dort essen wir Mittag.
Nach ca. einer Stunde Aufenthalt fahren wir weiter in Richtung Kathmandu.

DSC05184 auf dem Weg nach Hetauda

►  Nebengedanke:
INF: International Network Fellowship
Arbeiten hauptsächlich auf medizinischem Gebiet; haben in Bochara das General Hospital gebaut, ein Reha Centre für Drogenabhängige,  HIV Programs, etc.

Teepause17:30  Teepause in Bardibas

21:20  Ankunft in Hetauda im Hotel Avocado, Orchid Resort (977-57-520235, www.orchidresort.com). Wir essen zu Abend.
Danach: Ich verarbeite meine Bilder und tippe das Erlebte des heutigen Tages in den Rechner. Licht aus um 0:58 h.

So gegen 7 Uhr wache ich auf, habe nicht durchgeschlafen, bin aber frisch. Es ist ein bisschen zu kühl heute Morgen. Stelle fest, dass ich keinen langärmlichen Pulli dabei habe. Deshalb ziehe ich unter dem Hemd ein T-Shirt an, welches ich aber später gleich wieder ausziehe, als es wärmer wird. Zunächst ist der Morgenhimmel grau und verhangen. Dann aber, so gegen 10 Uhr, kommt die Sonne durch und es wird warm. Ich benötige das zusätzliche Shirt nicht mehr.
Nach dem Frühstück probiere ich E-Mails zu empfangen, bekomme zwar Connection mit dem WLAN Brouser vom Hotel, aber der Server ist down, und deshalb kann ich nicht ins Internet.
So nutze ich die Zeit und gehe vor das Hotel, um Bilder zu machen. Dabei werde ich allerdings sofort angesprochen, ja geradezu bestürmt von zwei Taxifahrern. Etwas später kommt noch ein Bettler dazu. Deshalb gehe ich zurück in den Vorplatz des Hotels und setze mich auf eine Bank. Aber auch hier werde ich immer noch durch den Zaun hindurch angesprochen. Schließlich gehe ich zurück in die Lobby des Hotels und warte dort, denn so früh am Morgen ist mir noch nicht der Sinn nach Small Talk. Ich möchte noch meine Ruhe haben.

StrassenverkehrUm 9:00 war ich mit Dilli verabredet. So gegen 9:30 Uhr ruft er an, dass es sich etwas verspätet. 
Vor dem Hotel tobt der Straßenverkehr. Es ist ein wildes Gehupe. Der Hotelinnenhof ist wie eine Oase. Dadurch, dass es gestern Abend so stark regnete, ist heute Morgen die Luft mit Wasserdampf erfüllt. Das hat zur Folge, dass das Morgenlicht  der Sonne, die gegen den Dampf ankämpft, wie weichgezeichnet erscheint. Die ganze Gegend ist in ein mildes Licht getaucht.

~ 10:00 Dilli kommt. Er bringt David mit.
Wir gehen zusammen in ein Reisebüro
– Device Travels & Tours (P) Ltd, T.: 977-1-4426463 ,
ca. 5 Minuten zu Fuß in westlicher Richtung vom Hotel. Dort buchen wir einen Flug für morgen (20.03.08) nach Biratnagar, nach Peltimari. Dies ist das CDC, welches sehr weit im Osten von Nepal liegt. Dillis Plan: nach Osten fliegen und dann mit dem Taxi zurückzufahren. Auf der Rückfahrt möchte er noch weitere Projekte besuchen, die er mir zeigen möchte.
Das Ticket für mich kostet 118 USD. Für Nepalesen kostet es die Hälfte.
Exchange Rate im Reisebüro heute:
buy: 1 USD = 64, 75 RS,
sell: 65,35 RS.

Wir nehmen ein Taxi und fahren zum CDC im Norden von Kathmandu.

11:30   Ankunft in Goldhunga / Dharmasthal.

DSC04470

Das CDC befindet sich noch im Bau. Die Mauern stehen auf etwa 2,5 m Höhe. Das Gebäude besteht aus einem kleineren Schulraum und einem größeren Versammlungsraum, der auch für Gottesdienste genutzt werden kann. Ca. 500 m von hier befindet sich auch der z.Zt. genutzte und angemietete Versammlungsraum.

DSC04522

Gegenwärtig hat diese Kirche 60 registrierte Mitglieder, aber sonntags kämen etwa 100 Leute. Sowie das neue kircheneigene Gebäude fertig ist, wird das gemietete aufgegeben. Das gesamte Gelände ist etwas kleiner als 5000 ft². Hinter dem neuen Gebäude befindet sich immer noch genug Gelände, welches für eine Gebäudevergrößerung genutzt werden wird, sowie das neue Haus zu klein wird. Außerdem denkt Dilli daran, die Fläche, welche ein steil ansteigender Hang ist (hinter dem jetzigen Grundstück) zu kaufen. Sowie er das Geld zusammen hat (ca. 50.000 USD), möchte er eine Kaufanfrage an die Regierung stellen, der dieses Gelände gehört.
Insgesamt hat Dilli hier einen CDC-Manager und 8 Teacher. Bereits heute kommen ~ 60 Kinder in das oben erwähnte gemietete Kirchengebäude. TempelDiese Zahl wird steigen, sowie das neue CDC-Gebäude fertig ist, denn in der gesamten Umgebung sieht man viel Bauaktivität. Das bedeutet, es werden in Zukunft noch viele Menschen in diese Gegend ziehen.

12:45   Weiterfahrt zum NCM–Centre, Nepal. Dies liegt ziemlich weit im Osten von Kathmandu, in Shaukhel, Nähe Changunaryan. Auf dem Wege dahin machen wir einen kurzen 30 Minuten Stopp an einem großen Buddha Tempel: Dharmapala Thangka Centre. Diese Anlage scheint mir riesig und ist sehr beeindruckend. Lustig sind die Äffchen, die dort zwischen der alten Tempelanlage rum springen.Affen

Nach einem kurzen Besuch im Buddha Tempel geht die Fahrt weiter, nicht ohne weiteren Zwischenstopp in einem kleinen Restaurant. Es ist bereits Mittagszeit und die Fahrt durch Kathmandu zieht sich. Die Stadt ist groß und in die Fläche gebaut. Deshalb halten wir kurz und essen Momo. Das ist gefüllte Teigware  (vergleichbar mit Maultaschen), die man mit einer würzigen Soße isst.

~ 14:00  Besuch im NCM Headquarter Nepal. Es liegt wie bereits gesagt im Osten von Kathmandu, schon beinahe außerhalb der Stadt.

DSC04711

Das ganze Gebäude ist ein Zeugnis von Dillis Voraussicht und Vision. Es hinterlässt einen guten und starken Eindruck bei mir. Das NCM-Gelände liegt in einer Gegend, wo ringsherum nur gebaut wird. In nur wenigen Jahren wird man die gesamte Umgegend fast kaum noch wiedererkennen. Viele Menschen werden in diese Gegend ziehen – und NCM ist schon dort! Wegen des neuen NCM Gebäudes hat die Regierung eigens Elektrizität dorthin gebracht und eine Überlandleitung gebaut. Das Gebäude besteht aus mehreren Schulungsräumen und Zimmern für Unterkunft für die Teilnehmer. Zunächst steht erst das Erdgeschoß, aber der Bau für ein erstes Stockwerk ist bereits vorbereitet. Wenn wieder Geld zur Verfügung steht, geht’s weiter.

 Dort treffe ich folgende Personen:
- Padam Subba: CDC Coordinator und NYI District President
- Aindra Bikram Rai: NCM accountant und District Secretary
- Machindra Samsokang: Pastor and Member of ? (ich habs vergessen)  
Auch sind Machindra’s Frau und Eltern dort. Ich mache Fotos.

~ 15:00 Wir fahren weiter zu einem CDC, welches ebenfalls im Osten von Kathmandu liegt, in Manohara. Auf dem Wege dorthin machen wir einen kurzen Stopp am alten Königspalast vom einem der drei ehemaligen Könige vom Kathmandu-Tal. Ein ortskundiger Führer drängelt sich uns auf. Aber der kurze Besuch wird durch ihn interessanter, weil er uns die Geschichte des Palastes erzählen kann. Es stellt sich heraus, dass er Malerschüler ist und anscheinend alte Bilder restauriert. Ich gebe ihm für seine Dienste 100 RS.

~ 16:00  Wir kommen am CDC in Manohara an. Ich stelle fest, dass wir mit einer Schule networken, was ich sehr gut finde. Wir können hier zwei Schulräume mitnutzen ohne dafür Miete zahlen zu müssen. Es ist die „New Holy Cross E.B. School“, irgendeine kirchlich gebundene Schule. Dort findet am Vormittag Unterricht statt. Ab 16:30 können wir die Schulräume nutzen. Etwa 50 Kinder bekommen für zwei bis drei Stunden Unterricht.

17:40  Zurück im Hotel.
  Eigentlich sollte ab 18:00 Uhr für drei Stunden Strom ausfallen. Ist aber nicht der Fall. Somit habe ich Zeit Emails abzurufen und zu beantworten. Dabei stelle ich fest, dass der Router vom Hotel so kräftig ist, dass ich über WLAN sogar im dritten Stock in meinem Zimmer ein Signal bekomme, wenn auch der Internetzugang ziemlich langsam ist, aber immerhin. Dieser Router muss so kräftige Radiowellen ausstrahlen, dass man sich die Haut versengt, steht man direkt neben ihm (kleiner Witz am Rande).

21:00 Endlich fällt der Strom aus. Ich gehe in der Nachbarschaft in ein einfaches Restaurant; Kosten: 300 RS.
 Etwa um 22 Uhr bin ich wieder im Hotel und schreibe diesen Bericht. Jetzt erweist sich, dass ich das richtige Lap Top gekauft habe. Der Akku hält drei Stunden. Gegen 0:20 geht das Licht wieder an und der Akku ist immer noch nicht leer.

 Auch hat sich heute bewiesen, dass ich kurz vor der Reise noch die richtigen Schuhe gekauft habe. Ich habe weder Fußschmerzen noch Schweißfüsse bekommen.  

Eine Galerie der Fotos meines ersten Tages und ein Teil der Fotos meines zweiten Tages in Nepal: Galerie erster und zweiter Tag, 18./19.03.2008

Fotogalerie

15:40  Landung in Kathmandu mit ca 20 Minuten Verspätung
 Noch im Flughafengebäude 20 € gewechselt = 1800 Rs erhalten
 (1€ = 950 RS, 1€ geht für Commission weg).

Am Flughafen bekomme ich ein Visum. Es kostet 30 USD. (Passfoto habe ich dabei). Der ganze Prozess dauert ca. 1,5 Stunden, dann bin ich endlich draußen.

Am Flughafen holt mich David Shrestha ab. Auch seine Frau und Kind sind dabei.

~ 17:20 Ankunft im Hotel „Ambassador“,  Lazimpat, Kathmandu
Tel.: 4-410432, 4-411436,
4-414432, F.: 977-1-4413641, www.nepalshotel.com, ambassador@ambassador.com.np
  
Kosten: 33,85 USD / Nacht (incl. Breakfast). Dies ist ein vergünstigter Preis den Dilli aushandeln konnte. Normalerweise würde eine Nacht 44 USD kosten.

Erster Eindruck von Kathmandu:

Die Stadt ist vergleichbar einer Stadt in Indien; Händler, Autos, Dunst, Kleinmotorräder, Staub, voller Menschen, wildes Gehupe, bunt, pulsierendes Leben.

~ 18:00 Erstes Treffen mit Dilli, Leiter Nazarene Compassionate Ministries
Nepal (NCM Nepal).
Es gibt in Nepal insgesamt 4 organisierte Child Development Centers (CDC).
 Zwei befinden sich innerhalb Kathmandus und zwei außerhalb. Die
zwei außerhalb sind in Peltimari (ganz im Osten von Nepal) und in
Hetauda.
Insgesamt hat Kathmandu 3 organisierte Kirchen d.N.
In der Stadt Kathmandu leben ca.1,6 mio Menschen.

30 minütiges Gespräch mit Dilli:
Ergebnis: Insgesamt habe ich nur vier Tage zusammen.
In dieser Zeit sollte ich möglichst viel von seiner Arbeit in Nepal sehen und erfahren, d.h. die z.Zt bestehenden CDCs. Er sollte mir aber auch seine Zukunftspläne und Visionen mitteilen.

~ 19:00 Wir gehen ins Restaurant „Bawarchi“. Wir – das sind Dilli, David, David’s
Frau, seine kleine Tochter und ich. Das Restaurant befindet sich direkt
auf der Straßensseite gegenüber vom Ambassador Hotel. Ich bezahle die „Zeche“: 1889 RS. Damit ist mein gewechseltes Geld schon wieder weg. Ich muss am nächsten Tag erneut wechseln.

Am Abend verdunkelt sich der Himmel über Kathmandu. Um die Stadt ist kein Berg ist mehr zu sehen. Ein großes Gewitter mit ebenso großen und beeindruckenden Blitzen geht hernieder. Nach einer Stunde ist alles vorbei. Die Leute sagen mir, dies sei sehr ungewöhnlich für diese Zeit.

~ 21:00 Ich falle todmüde ins Bett.

14:04  Abfahrt Trossingen Bahnhof
18:00  Ankunft: Frankfurt Flughafen    1 Baguette: 2,95 €
22:20  Take Off

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